Obwohl eine Vielzahl internationaler Studien die Vorteile des Wechselmodells belegen, gibt es kaum wissenschaftliche Studien für Deutschland zum Thema. Die FAMOD-Studie untersucht nun die Auswirkungen verschiedener Familienmodelle auf das Wohlergehen der Kinder.
Continue reading „FAMOD Studie bestätigt die Vorteile des Wechselmodells für Deutschland“Author: Jens N.
KiMiss-Studie 2016/2017
Universität Tübingen untersucht Auswirkungen konfliktreicher Trennungen
Das KiMiss-Projekt der Universität Tübingen untersucht die Auswirkungen einer konfliktreichen Trennung der Eltern. Dabei kann es zu einer Sorgerechtsproblematik, zu Problemen wie Eltern-Kind-Entfremdung oder Sorgerechtsmissbrauch kommen. Die erste KiMiss-Studie wurde 2012 durchgeführt. Die aktualisierte Studie aus 2016/2017 zeigt die Veränderungen auf, die sich insbesondere durch die Neuregelung des §1626a BGB ergeben hat. Die Neuregelung hatte das gemeinsame Sorgerecht für nicht verheiratete Paare quasi zum Standard gemacht.

Internationale Studie belegt Vorteile des Wechselmodells
Eine Auswertung von 40 wissenschaftlichen Einzelstudien aus den letzten 25 Jahren zeigt auf, dass sich Kinder im Wechselmodell besser entwickeln, als im Residenzmodell. Die emotionale Entwicklung, die Gesundheit, die psychische Entwicklung und die Beziehung zu Vater und Mutter profitieren vom Wechselmodell.
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Familienrecht in Deutschland – Eine Bestandsaufnahme
Die Studie „Familienrecht in Deutschland – eine Bestandsaufnahme“ wurde von Dr. Wolfgang Hammer im April 2022 vorgelegt. Im ersten Teil untersuchte der Autor 92 Sorge- und Umgangsrechtsverfahren des Bundesverfassungsgerichtes sowie des Bundesgerichtshofes. Diese Auswahl ist keinesfalls repräsentativ. Bei Verfahren, die bis zu diesen Instanzen gelangen, ist wohl immer von einem außergewöhnlichen Elternkonflikt auszugehen. Der zweite Teil ist eine Fallstudie zu den Inobhutnahmen durch das Jugendamt.

Zustandsbericht zur Lage im Familienrecht in Deutschland
Fachprofessionen werden als Treiber für die Eltern-Kind-Entfremdung angesehen

Fehlendes fundiertes Wissen der meisten Fachprofessionen und der Mangel an wirksamen Werkzeugen unterstützt die Eltern-Kind-Entfremdung. Der Bericht zeichnet ein desaströses Bild des deutschen Familienrechts und stellt klare Forderungen.
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Gemeinsam getrennt Erziehen
Wissenschaftlicher Beirat des Bundesfamilienministeriums empfiehlt geteilte Betreuung im Gesetz zu verankern
Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats für Familienfragen sieht weitreichenden Reformbedarf, um die geteilte Kindesbetreuung im Rechtssystem zu verankern. Insbesondere der Kindesunterhalt sei nicht mehr zeitgemäß.
Geteilte Betreuung macht Väter, Mütter und Kinder zu Gewinnern
Das Bundesfamilienministerium hatte vor einiger Zeit den Wissenschaftlichen Beirat für Familienfragen beauftragt, das Gutachten „Gemeinsam getrennt Erziehen“ zu erstellen. Das Gutachten ist seit März 2021 fertig gestellt. Ein aufmerksamer Vater hat das Gutachten in den Quellenangaben zu einem wissenschaftlichen Artikel entdeckt und über die Webseite „Frag den Staat“ die Veröffentlichung des Gutachtens erreicht.