Unterstützen Sie uns

Sie wollen am Projekt Kind im Mittelpunkt mitwirken? Fein, dann nehmen Sie gerne noch heute Kontakt mit uns auf.

Wir sind ein dynamisches Team, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Interessen der Kinder in den Mittelpunkt zu rücken und das Familienrechtssystem in Deutschland zu verbessern. Natürlich ist nicht alles schlecht im deutschen Familienrecht und nicht jedes Jugendamt, nicht jeder Verfahrensbeistand, nicht jeder Sachverständige macht eine schlechte Arbeit, aber sagen wir es mal so, es gibt da durchaus noch ein bisschen Luft nach oben und das System läuft nicht ganz optimal.

Wir suchen Verstärkung

Es gibt nichts gutes, ausser man tut es. Dieses Projekt erfordert die Mitwirkung von vielen Leuten. Wir sind zwar bereits gut aufgestellt, freuen uns aber über weitere Unterstützung. Unsere Arbeit besteht darin

  • neue Artikel zu schreiben und zu korrigieren
  • Urteile und Gesetzestexte zu erfassen
  • Interviews mit Jugendämtern, Verfahrensbeiständen und Sachverstädigen zu führen
  • Gespräche mit Politikern und Entscheidern zu führen
  • neue Artikel schreiben
  • Gesetze und Urteilstexte erfassen
  • Artikel in Socialmediakanälen zu verteilen
  • Videos zu erstellen
  • Datenbanken zu pflegen

Diese Arbeit verteilt sich auf viele kluge, fleißige und teamfähige Köpfe. Zum Schutz vor Repressalien findet ein Großteil dieser Arbeit im Verborgenen statt und leider erhalten nicht alle Mitwirkenden die öffentliche Anerkennung die sie für ihre großartige Arbeit eigentlich verdient hätten. (An dieser Stelle ein ganz grosses Dankeschön an das tolle Team das hinter dieser Seite steht! Nur gemeinsam sind wir stark!)

Möchten Sie auch in diesem Team mitwirken? Verfügen Sie vielleicht über die ein oder andere der oben genannten Fähigkeiten? Möchten Sie sich bei diesem wichtigen Thema mit einbringen? Sind Sie ein Teamplayer? Wenn Sie die vorgenannten Fragen mit Ja beantworten können, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme per E-Mail

Aktuell suchen wir insbesondere für folgende Bereiche Verstärkung:

  • Erfassen von Gerichtsurteilen
  • Moderatoren für Twitter
  • Moderatoren für Instagramm
  • Moderatoren für Telgram
  • Videocutter für Youtube
  • Administratoren für Datenbankpflege in WordPress

Gerne mit politischer Erfahrung

3 thoughts on “Unterstützen Sie uns

  1. Beate Born März 15, 2021 at 12:35 pm

    Hallo an das Team „Kind im Mittelpunkt“,
    ich habe sozusagen druckfrisch das Zertifikat zum Verfahrensbeistand erlangt.
    Ich freue mich auf meine neue Aufgabe, da ich als Fachanwältin für Familienrecht mal nicht die streitenden Parteien im Blick haben will, sondern meinen Fokus auf die betroffenen Kinder lenken möchte.
    Wie komme ich in Ihre Liste und die Liste der Verfahrensbeistände der in der Umgebung liegenden Familiengerichte? Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Beate Born

    • admin März 15, 2021 at 1:04 pm

      Sehr geehrte Frau Born,

      zunächst einmal beglückwünsche ich Sie zu Ihrer „Zertifizierung“.
      Ihr Anliegen, den Fokus auf das betroffene Kind zu lenken finden wir vorbildlich.
      Hoffentlich können Sie das in der Praxis auch so umsetzen und hoffentlich geben die Familiengerichte Ihnen auch die Chance dazu.

      Gerne schildern wir hier noch mal den Weg, wie neue Verfahrensbeistände bei uns in die Liste aufgenommen werden können.
      Das einfachste ist, eine kurze Mail an uns zu schreiben und dann nehmen wir Sie als Verfahrensbeistand gerne auf.
      (Das gilt natürlich auch für alle anderen Interessierten die als Verfahrensbeistand tätig sind und in unserer Liste fehlen.
      Sie liebe Frau Born brauchen aber nichts mehr machen. Ihr Profil ist aufgrund Ihres Kommentars (und weniger Recherchen unsererseits) soeben unter folgendem Link angelegt worden:

      https://kindimmittelpunkt.de/verfahrensbeistand/beate-born/

      Herzliche Grüße

      Ihr Redaktionsteam

  2. Ines Kremens August 24, 2021 at 7:44 pm

    Liebes Team „Kind im Mittelpunkt“,

    ich habe mich als Verfahrensbeistand auf Ihrer Liste wieder gefunden und ein bisschen durch Ihre Seiten geblättert. Dabei musste ich feststellen, dass die Arbeit eines Verfahrensbeistands tendenziell eher negativ bewertet wurde, da er sich quasi ständig im Interessenskonflikt befindet, wie viel er für die Fallpauschale an persönlichem Engagement einsetzen sollte.

    Als frühere Kinderkrankenschwester, Sozialarbeiterin und Kinderschutzfachkraft habe ich mich jahrelang für das Kindeswohl eingesetzt und mache dies selbstverständlich auch als Verfahrensbeistand. Gerade weil ich mich über die Jahre sehr für Kinder einsetze, fand ich die Weiterbildung zum Verfahrensbeistand in meinem Lebenslauf schlüssig. Ich halte es weiterbildungsmäßig auch für „einfacher“ mich in ein theoretisch/juristisch neues Sachgebiet einzuarbeiten, als umgekehrt als Jurist neben entwicklungspsychologischen und pädagogischen Grundsätzen vor allem die nötige Empathie und Erfahrung im Umgang mit Kindern aller Altersstufen zu erlernen. Da viele Richter selbst in Kinderschutzfällen nach §1666 lieber Anwälte als Verfahrensbeistand einsetzen als Verfahrensbeistände, die auch Kinderschutzfachkraft sind, war dies umso mehr ein Antrieb für mich, diese Weiterbildung zu machen.
    Seit drei Jahren arbeite ich nun freiberuflich neben meiner Teilzeitanstellung in einer Kinder- und Jugendpsychiatrischen Praxis als Verfahrensbeistand. Ich mache diese Arbeit sehr gerne und mir war von Beginn an klar, dass es sich finanziell um eine „Mischkalkulation“ handelt. Bei den vielen Fällen mit nur einem Kind kann man in einem sich hinziehenden Verfahren auch mal unterhalb des Mindestlohns landen. Dann gibt es andere, wo aus einem Umgangsstreit noch ein Sorgerechtsstreit wird oder umgekehrt. Da fange ich nicht wieder bei „Null“ an und der Zeitaufwand beim weiteren Aktenzeichen wird geringer.
    Ich mache keine Kostenaufstellung, ob sich das alles „rechnet“. Es ist mir als Mutter von vier eigenen, inzwischen erwachsenen Kindern, ein persönliches Anliegen, dass Kinder psychisch gesund aufwachsen können. Meine private und berufliche Erfahrung bringe ich gerne ein.

    Um eine Stellungnahme zum Kindeswohl und je nach Alter zum Kindeswillen abgeben zu können, spreche ich natürlich mit beiden Elternteilen und verschaffe mir einen Eindruck vom Kind.
    Da aber unter hochstrittigen Eltern die Aussagen häufig weit auseinander liegen, das Kind u.U. schon sehr in einem Loyalitätskonflikt ist, gehört für mich, wie ich es aus der Arbeit in der Praxis kenne, ein Gespräch mit der Kita oder Schule/OGS dazu. Dort hat das Kind meist einen stressfreien Lebensraum und berichtet oft unbefangen oder vertraut sich an, um sich zu entlasten. In den allermeisten Fällen kann ich die Betreuungspersonen als neutral/objektiv und ebenfalls am Kindeswohl interessiert wahrnehmen. Nur in seltenen Einzelfällen verweigert ein Elternteil die Entbindung von der Schweigepflicht, als Grundlage für ein Gespräch.
    Gerade auch, wenn ein Elternteil Umgang unterbinden möchte, ist die Aussage Externer sehr hilfreich, da sich widersprechende Aussagen der Eltern insbesondere bei kleinen Kindern kaum anders zur Ermittlung des Kindeswohls überprüfen lassen.
    Leider führt dieses „gründliche“ Arbeiten in einigen Fällen dazu, dass mir später Parteilichkeit für einen Elternteil unterstellt wird. Nämlich dann, wenn sich Aussagen eines Elternteils dadurch bestätigen und sich die des anderen als substanzlos erweisen.

    Familienanwälte neigen dann gerne dazu, zu beantragen bei einem evtl. weiteren Verfahren, den Verfahrensbeistand auszutauschen, selbst dann, wenn die am meisten betroffene Person, in der Regel das Kind, eine gute Vertrauensbasis zum Verfahrensbeistand entwickelt hat. Hochstrittige Elternteile scheuen dann nicht davor zurück ihrem Kind auch noch „seinen Verfahrensbeistand/Anwalt“ zu nehmen, ihm einen neuen zuzumuten, während sie selbst sich ihren Verfahrensbevollmächtigten frei wählen können.

    Ich bin häufig erstaunt, wie wenig Fachanwälte für Familienrecht das Kindeswohl im Blick haben und nur die Interessen eines Elternteils vertreten.
    Ein Austausch mit dem Jugendamt gehört für mich im Übrigen auch dazu. Im Hinblick auf das Kindeswohl kommen wir oftmals zu einer ähnlichen Einschätzung, aber keineswegs immer und die Arbeit eines Verfahrensbeistands ist grundsätzlich unabhängig vom Jugendamt.

    In diesem Sinne mit dem Kind im Mittelpunkt wünsche ich Ihnen viel Erfolg mit Ihrer Seite und der Arbeit fürs Kindeswohl.
    Herzlichen Gruß
    Ines Kremens

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