Staatlich finanzierter Kindesmissbrauch

Skandal ohne Ende: Wenn staatlicher Kinderschutz zur Gefahr wird

Ein aktueller Bericht von 3SAT deckt Unfassbares auf: Über Jahrzehnte hinweg wurde Kindesmissbrauch in Berlin nicht nur geduldet, sondern aktiv staatlich gefördert. Doch während wir schockiert auf das „Kentler-Experiment“ zurückblicken, stellt sich eine brennende Frage: Wie sicher sind unsere Kinder heute wirklich vor staatlicher Willkür?

Das Erbe des Schreckens: Das Kentler-Experiment

Die Dokumentation von 3SAT findet drastische Worte für ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte. Unter dem Titel „Das Kentler-Experiment: Staatlich finanzierter Kindesmissbrauch“ wird beleuchtet, wie Pflegekinder bewusst an pädophile Männer vermittelt wurden – mit dem Segen und dem Geld der Berliner Jugendbehörden.

Es ist eine Warnung, die zeigt, dass das Siegel „staatlich geprüft“ nicht immer gleichbedeutend mit „kindgerecht“ oder „sicher“ ist.

Zehntausende Inobhutnahmen: Schutz oder Systemfehler?

Man könnte meinen, wir hätten aus der Geschichte gelernt. Doch die Zahlen sprechen eine andere Sprache: Nach wie vor werden in Deutschland jedes Jahr mehrere zehntausend Kinder aus ihren Familien genommen.

Die entscheidende Frage bleibt im Dunkeln: Geschieht dies immer zum Wohl des Kindes? Oder wiederholen sich hier strukturelle Fehler? Das Misstrauen vieler Eltern ist berechtigt. Die psychischen Folgen einer unbegründeten oder fehlerhaften Inobhutnahme sind für Kinder oft traumatischer als die Situation, aus der sie „gerettet“ werden sollten. Die Grenze zwischen notwendigem Schutz und traumatisierender staatlicher Willkür scheint oft erschreckend dünn.

Mein neues Buch: Ein Blick hinter die Kulissen

Genau diesem kritischen Thema – dem staatlichen Handeln und der Praxis der Inobhutnahmen – habe ich in meinem kommenden Buch ein besonderes Augenmerk gewidmet. Es ist Zeit, die Mechanismen zu beleuchten, die oft im Verborgenen bleiben.

Vormerken: Das Buch wird in Kürze bestellbar sein. In den nächsten Tagen werde ich hierzu alle Details und Bestellmöglichkeiten bekannt geben.

Hilfe für Betroffene

Wenn Sie selbst von einer Inobhutnahme betroffen sind oder das Gefühl haben, dass in Ihrem Fall nicht im Sinne des Kindeswohls gehandelt wird: Bagatellisieren Sie die Situation nicht. Ein Eingriff des Staates in die Familie ist ein massiver Einschnitt, der rechtliche und psychologische Begleitung erfordert. Ich stehe Ihnen gerne für eine Beratung und Unterstützung zur Verfügung, um gemeinsam Licht ins Dunkel zu bringen und die Interessen Ihres Kindes wieder in den Mittelpunkt zu rücken. Bei Bedarf  Kontaktieren Sie mich gerne.

3 thoughts on “Staatlich finanzierter Kindesmissbrauch

  1. Sylvia März 13, 2026 at 2:50 p.m.

    Meine Tochter berichtete mir in der Zeit in der sie im Heim untergebracht war mehrfach von sexuellen Übergriffen nicht nur durch Erzieher sondern auch durch männliche Gruppenmitglieder. Meine mehrfachen Interventionen wurden nur abgeblockt. Als ich das Thema in einem Gespräch mit einer Bekannten, einer ehemaligen Kripobeamtin, zur Sprache brachte erzählte sie mir dass die Kripo sehr wohl über diese Zustände in den Heimen Bescheid weiss aber nichts tun kann solange sich das Jugendamt schützend vor die Heimangestellten stellt. Finde den Fehler!

  2. Frauke März 13, 2026 at 3:37 p.m.

    Hallo Herr Creydt,
    ich weiß gar nicht, ob Sie wissen, dass die Bundesregierung wegen dem Kindeswohl 2 Runde Tische hatte nämlich den Runden Tisch Heimerziehung (2009-2010) und den Runden Tisch Sexueller Kindesmissbrauch (2010-2011). Das ist erschreckend gewesen sowohl der Missbrauch der Kinder in den Familien als auch der Missbrauch in der Heimerziehung. Es ist dahingehend einiges verändert worden! Eine Katastrophe ist immer noch, dass Eltern ihre Kinder misshandeln und oft ist es so, dass sie die eigenen Traumata an den Kindern weiter geben. Die Kriege und die wirtschaftliche Situation (wie Armut) in der Klassengesellschaft machen die Umstände erst so prekär. Es werden zur Zeit sehr viele Kinder aus den Familien genommen wie auch SOS-Kinderdorf berichtet. Da ist aber nicht nur Willkür sondern tatsächlich eine Unfähigkeit zu leben und darin Kinder groß zu ziehen. Die Eltern sind überfordert. Zudem kommt der Streit und der Konkurrenzkampf innerhalb der Familie. Die Sippschaft ist sozusagen zerstört.

  3. Corinna Gretzinger März 19, 2026 at 8:54 a.m.

    Kernfehler sind absolute Beurteilungskriterien und Überhöhungder Kinder .
    Das Kind im Mittelpunkt ist richtig und falsch zugleich

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