Familienrechtsreform

Woran krankt das deutsche Familienrecht? Was müssen wir ändern?

Wir sind der Meinung das das deutsche Familienrecht reformiert werden muss. Wir haben dazu verschiedene Punkte erarbeitet, die wir hier in unsere Reformvorschlagsliste einarbeiten werden.
Wir wollen einen transparenten Diskussionsprozess über alle einzelnen Punkte anregen. Hierzu darf jeder der zu den einzelnen Vorschlägen etwas beitragen kann entsprechend einen Kommentar bei den einzelnen Vorschlägen hinzufügen. Dabei geht es natürlich insbesondere um Pro und Contra Argumente und gegebenenfalls weitere Feinheiten.

Hier die Liste unserer Forderungen und Reformvorschläge:

Eine Reform im Familienrecht ist überfällig

Reform im deutschen Familienrecht nicht länger aussitzen

Wir sind nicht nur für das verantwortlich, was wir tun. Wir sind auch für die Dinge verantwortlich, die wir tun müssten, aber sie nicht tun




5 thoughts on “Familienrechtsreform

  1. Daniel Huth April 10, 2021 at 7:57 pm

    auch wäre „Das Schweizer Modell“ in Deutschland sinnvoll…damit das als erstes Jugendamt zuständige „Klienten“ bis zur Schließung der Akte zuständig bleibt, denn auch hin und her zwischen Behörden etc. zerstört so einiges auf dem Weg – nicht nur Vertrauen, aber durch das Modell bleibt der Überblick erhalten.

  2. Kraemer August 24, 2021 at 7:23 am

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich finde die unten beschriebene Ansicht passend.
    Grundsätzlich sollen und müssen die Eltern in Kindesbelangen dem Staat vorangestellt werden, insoweit es dem anderen Elternteil entfernungstechnisch möglich ist aktiv an einer Verbesserung für das Kind mit zu wirken!
    Ist dies nicht möglich sollte dem Staat zum Wohle und Schutz des Kindes eine Familienhilfe externer Natur zur Seite gestellt werden.

    In meinem privaten Fall wohnt mein Sohn ca. 123 KM weit weg und es sind Entwicklungsrückstände beobachtet worden. Um dem entgegenzuwirken möchte ich natürlich als Vater des drei Jahre alten Jungen zuerst informiert und interviewt werden wie eine Verbesserung in Kooperation mit dem Kindergarten und der Mutter stattfinden kann und soll.

    Da die Mutter es nicht duldet bzw. erlaubt, dass ich meinen Sohn auch außerhalb der gerichtlich definierten Umgangskontakte sehen kann, ist mein Sohn auf die Unterstützung durch eine Familienhilfe angewiesen.

    Diese wird vom Jugendamt aktuell abgelehnt.

    Hier müssen klare Definitionen und Urteile sowie Gesetze erlassen werden, welche die „Rangfolge“ der Unterstützer klar regeln.

    Mit freundlichem Gruß

  3. Corinna G August 24, 2021 at 10:32 am

    Zum Reformvorschlag FAMILIE STATT STAATLICHE FAMILIENHILFE :

    ich finde dies grossartig !

    In meinerunserer persönlichen Geschichte hätte dies vermutlich mehr als nur situativ geholfen !

    Ich möchte diese kurz umreissen :

    Vor etwa 6 Jahren gab es eine Zeit , in der ich durch zwei Faktoren gewissermassen überlastet war , was für meine Kinder nicht schön war . Das war zum einen ein Notumzug und der gleichzeitige Wechsel meiner beiden Kinder von der Grund – zur Oberschule . Allein das war äusserst schwierig , da wir innerhalb der Stadt doch unser Wohnumfeld gewechselt haben ( notgedrungen) .

    Zeitgleich dazu hatte ich eine äusserst schwierige Beziehung , von der ich mich mühsam getrennt hatte . Die Beziehung hat mich psychisch sehr geschwächt .
    Der Vater meiner Kinder hatte damals guten Kontakt zu unseren Kindern und auch er und ich haben eine normale Kommznikation gehabt .

    Er glaubtedamals ( wir waren bereits 10Jahre getrennt ) an ein Fortsetzung auf Paarebene . Die Zurückweisung durch mich hat er nicht verkraftet und wurde schlichtweg einfach nur böse und gemein .

    Darunter litten unsere Kinder bei Umgängen mit ihm , ich versuchte damals beim Jugendamt Hilfe zu bekommen , erreichte niemanden , das „Blatt drehte sich gegen mich “ , ich wurde zum Buhmann gemacht , bekam weder Unterstützung , noch wurden die Psychischen Belastungen meiner Kinder durch die Zänkische bis Hasserfüllte Haltung meines Exmannes berücksichtigt .

    Er konstruierte Vorwürfe gegen mich , ein Jugendamtsverfahren , das seinesgleichen sucht , wurde losgetreten .

    Und nun ZUM KERNPUNKT :

    KURZ NACHDEM DIESES VERFAHREN BEGONNEN HATTE , VERWEIGERTE EIN EXEHEMANN UND VATER MEINER KINDER JEGLICHE KOMMUNIKATION MIT MIR , WAS KOMPLETT ZULASTEN UNSERER KINDER GING .

    UND DAS

    MIT UNTERSTÜTZUNG DES JUGENDAMTES .

    Stattdessen arbeitete eineStaatsmaschinerie , Gerichtsverfahren überGerichtsverfahren folgten , eine 1,5 jährige Fremd Unterbringung meiner Kinder eingeschlossen.

    Nach vier Jahren harten Kampfes , die letzten Jahre davon mit Unterstützung von Heiner Creydt , bekam ich mein alleiniges Sorgerecht zurück .

    Mein Exehemann hat seine Haltung seither nicht geändert , meine mittlerweile volljährigen Kinder leiden psychisch stark . Mein Sohn hat guten Kontakt zu und mit mir , leidet psychisch aber stark .

    MeineTochter hat sich in den Strudel und in die Haltung des Vaters seit zwei Jahren hineinziehen lassen , hat jeglichen Kontakt mit mir abgebrochen . Durch ein Telefonat in der letzten Silvesternacht weiss ich aber , dass meine Tochter tief inihrem Herzen mich liebt und vermisst und dass auch sie leidet .

    Dies alles hätte vermieden werden können , wenn damals der Vater in seine Vaterrolle genommen und gebracht worden wäre , anstatt gegen mich zu hetzen und mit Hilfe des Amtes und Gerichten seine Feindseligkeit zu unterstützen !

  4. Koch Carola September 16, 2021 at 10:34 am

    Eine Reform des Familienrechtes halte ich für dringender denn je. Mit Änderung des Paragrafen158 FamFG, wird dem betroffenen Kindern ein vorgeschriebener Verfahrensbeistand zur Seite gestellt den er nicht auswählen kann. Bisher galt die Regelung so das Kinder ab dem 14. Lebensjahr sich selber einen Verfahrensbeistand sofern es das Gericht nicht schon Tat, selber Mann Mandant Tieren dieses Recht ist nunmehr in Gänze ausgehebelt,Die Sorgeberechtigten Eltern sind auch jetzt nicht mehr in der Lage einen Rechtsanwalt zu beauftragen der die Interessen ihres Kindes vor dem Familiengericht wahrnimmt, der Staat hat des Bestimmungsrecht über die Auswahl des Rechtsbeistandes. Seit jeher gibt es Klagen über Verfahrens bei stände die die Interessen ihrer Klienten nicht ordnungsgemäß vertreten und parteiisch im Sinne des Jugendamtes handeln zum Nachteil der Eltern und Kinder. Bei der bis jetzt durchgeführten Recherche ist mir keine Rechtsprechung aufgefallen, aus der hervorgeht dass ein Verfahrensbeistand beim Familiengericht die Aufhebung des Sorgerechtsentzuges und somit die Rückkehr in den elterlichen Haushalt beantragt hat. Das gleiche gilt für rechtswidrige Entscheidungen zulasten der Kinder, auch wenn offensichtlich es ist das das Jugendamt oder das fachgerecht sich nicht ausreichend um den Tatsachenstoff im Gerichtsverfahren auseinandergesetzt hat. Solltee es sowas geben bitte ich um Nachricht,

  5. Ursula Kodjoe Oktober 19, 2021 at 6:29 am

    Juristen sind nicht dazu ausgebildet, zwischenmenschliche Probleme zu lösen.
    Eltern haben keine Modelle, wie sie sich auf eine Weise trennen können, dass die familiären Beziehungen der Kinder erhalten bleiben.
    Das praktizierte gegnerschaftliche Modell macht Väter und Mütter zu Gegnern, hinzugezogene Experten häufig zu Bündnispartnern. Es gibt für Eltern und Kinder keine Rechtsscherheit, da alle Empfehlungen, Entscheidungen und Beschlüsse von der Kompetenz und der Grundhaltung einzelner Personen abhängig sind.
    Nach Abschluss vieler Verfahren sind Väter und Mütter psychisch destabilisiert, physisch krank, die Kinder in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung geschädigt und die Familie finanziell ruiniert. Trennung ist immer ein einschneidendes und zu tiefst schmerzliches Erleben. zur Bewältigung dieses Lebensereignisses brauchen Eltern kompetente Begleitung und Beratung von Anfang an. Kinder brauchen eine angemessene Vertretung, die sowohl ihre Rechte als auch ihre Bedürfnisse im Blick hat. eltern sind gleichwertig, gleichberechtigt und vor allem gleichermaßen verantwortlich für ihre Kinder. Diese Verantwortung sollte Ihnen zu keinem Zeitpunkt abgenommen werden. Das Ziel jeder Intervention sollte sein, die Kommunikation zwischen Eltern wieder herzustellen, ebenso eine Zusammenarbeit, auch auf niedrigem Niveau, um feindselig-aggressives Verhalten
    zu beenden, das große wie kleine Menschen zerstört, destruktive Verhaltensweisen und Beziehungsmuster über Generationen weitergibt .

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