Tina Seidemann-Krane

Tina Seidemann-Krane ist Verfahrensbeistand im Familienrecht in Potsdam und Umgebung

Tina Seidemann-Krane ist Verfahrensbeistand im Familienrecht in Potsdam und Umgebung und wird unter anderem von den dortigen/umliegenden Familiengerichten als Verfahrensbeistand nach § 158 FamFG bestellt.

Ein Verfahrensbeistand ist immer dann vom Familiengericht zu bestellen, wenn dieses für die Wahrnehmung der Interessen des Kindes erforderlich ist.

Adresse und Kontaktdaten Verfahrensbeistand Tina Seidemann-Krane

 

Tina Seidemann-Krane
Berliner Str. 137
14467 Potsdam

Telefon: 0331/ 64 73 43-18
Fax: 0331/ 64 73 43-16
E-Mail: info@now-potsdam.de

Welche Aufgabe hat der Verfahrensbeistand?

Die Aufgabe des Verfahrensbeistandes besteht darin, das Interesse des Kindes festzustellen und im Gericht zur Geltung zu bringen. Der Verfahrensbeistand ist nicht gesetzlicher Vertreter des Kindes, ist aber gleichwohl Verfahrensbeteiligter im familiengerichtlichen Verfahren und kann als solcher z.b. ausdrücklich Rechtsmittel einlegen.

Was macht ein Verfahrensbeistand?

Wie der Verfahrensbeistand arbeitet ist nicht verbindlich vorgeschrieben. In der Regel nimmt der Verfahrensbeistand mit allen anderen Verfahrensbeteiligten (im Normalfall die Eltern) und dem Kind Kontakt auf und informiert sich was diese wollen. Darüberhinaus ist der Verfahrensbeistand auch bei der Anhörung des Kindes vor Gericht anwesend, da das Kind vom Gericht nicht ohne Verfahrensbeistand angehört werden darf.

Da der Verfahrensbeistand die Interessen des Kindes zum Ausdruck bringen soll, ist der Verfahrenbeistand auch bei den Gerichtsprozessen als Verfahrensbeteiligter zu laden.

Interessenkonflikt Verfahrensbeistand

Der Verfahrensbeistand bekommt in den meisten Fällen zusätzlich die Aufgabe übertragen, mit den Eltern Gespräche zu führen und an einer einvernehmlichen Regelung mitzuwirken. Dieses stellt an den Verfahrensbeistand hohe Anforderungen und ist verständlicherweise in den meisten Fällen sehr zeitintensiv und komplex da Eltern ja meistens nicht bei Gericht wären, wenn die Sache einfach wäre.

Da der Verfahrensbeistand pauschal vergütet wird, ist es für den Verfahrensbeistand lohnenswerter möglichst viele Fälle zu bearbeiten, anstatt sich viel Zeit für einzelne Fälle zu nehmen. Dadurch wird der Verfahrensbeistand in einen Konflikt gebracht. (Näheres hierzu unter https://www.vaterlos.eu/der-verfahrensbeistand-und-sein-interessenkonflikt/

Erfahrungsberichte Verfahrensbeistand Tina Seidemann-Krane

Am 27.07.2020 hat das OLG Celle rechtskräftig entschieden, das eine Kritik an Sachverständigen in familiengerichtlichen Verfahren zulässig ist, da die Berichterstattung im öffentlichen Interesse ist. Was für Sachverständige gilt, gilt dementsprechend auch für Verfahrensbeistände. Aus diesem Grund haben wir eine Liste mit Verfahrensbeiständen gestartet, in die wir auch den Verfahrensbeistand Tina Seidemann-Krane mit aufgenommen haben.
Die Landesbeauftragte für Datenschutz hat uns mit Schreiben vom 28.07.2021 ebenfalls bestätigt, das die Veröffentlichung der in Rede stehenden personenbezogenen Daten der Verfahrensbeistände der Wahrung eines berechtigten Interessess dient. Als berechtigtes Interesse kommt jedes wirtschaftliche, rechtliche und ideele Interesse in Betracht. Rechtliche Interessen umfassen insbesondere Grundrechte der Europäischen Union (GRC). Art. 11 Abs 1 GRC schützt die Meinungsfreiheit. Unsere Website https://kindimmittelpunkt.de/verfahrensbeistand dient der Verwirklichung des Rechts auf Meinungsfreiheit, da sie (unter anderem) den Austausch Betroffener in Verfahren, in denen die aufgelisteten Verfahrensbeistände beteiligt waren bzw. sind, ermöglicht.

Gerne können Sie Ihre Erfahrungen mit dem Verfahrensbeistand Tina Seidemann-Krane hier veröffentlichen.

  • Welche Erfahrungen haben Sie mit Tina Seidemann-Krane gemacht?
  • Was hat dieser Verfahrensbeistand Ihrer Ansicht nach besonders gut gemacht?
  • Oder gibt es negative Erfahrungen mit der Arbeit dieses Verfahrensbeistandes?

Selbstverständlich laden wir auch den Verfahrenbeistand Tina Seidemann-Krane dazu ein, auf dieser Seite eigene Wünsche und Veränderungsvorschläge zu machen und sich an unseren Reformvorschlägen zu beteiligen. Dem Verfahrensbeistand steht es natürlich auch frei, sich zu etwaigen Kommentaren und Kritiken zu äussern.

Vorbereitung Anhörungstermin

In Ihrem Verfahren wurde ein Verfahrensbeistand bestellt und Sie möchten sich auf den Termin mit Tina Seidemann-Krane vorbereiten? Gerne können wir Sie auf diese Anhörung vorbereiten und Ihnen wichtige Fragen beantworten. Nehmen Sie dafür ganz bequem über unser Kontaktformular Kontakt mit uns auf.

6 thoughts on “Tina Seidemann-Krane

  1. Nutelka Dezember 10, 2020 at 2:06 p.m.

    Ich empfand Frau Seidemann-Krane und ihr Team als wahrhaft neutral. Und das ist schon etwas gutes im deutschen Familienrechtssystem!
    Ein vorheriger Verfahrensbeistand hatte gemeint, das ältere Kind, welches das Wechselmodell wollte, würde nicht die Wahrheit sagen. Es wurde von diesem vorherigen Verfahrensbeistand dann auch nur dem jüngeren Kind geglaubt, welches das Residenzmodell bevorzugte. Diese Einschätzung wurde vom Gericht so für beide Kinder übernommen.
    Jahre später wurde uns Frau Seidemann-Krane zugeteilt. Sie half zwar auch nicht mit, beiden Kindern das Wechselmodell zu ermöglichen, aber zumindest dem älteren Kind, welches sich weiterhin (Jahre später) offen dafür aussprach.

  2. Strauß Februar 22, 2021 at 9:30 a.m.

    Frau Seidemann Krane war 2019 vom Amtsgericht Potsdam im Sorgerechtsverfahren für meinen 6 jährigen Sohn bestellt. Das Geschäftsmodell ihres Unternehmens „NOW“ basiert und baut auf dem Unglück von Trennungskindern auf. Frau Seidemann Krane „arbeitet“ mit geringstem Aufwand.
    Frau Seidemann Krane weigerte sich hartnäckig mich als Vater aufzusuchen und mich als Vater mit meinem Sohn zu erleben. Im Telefonat vertrat Frau Seidemann Krane ewig gestrige Ansichten und stand für die Ungleichbehandlung von Eltern. Frau Seidemann Krane arbeitet einseitig, schwer mütterlastig und empfahl dem Vater das Sorgerecht zu nehmen. In Folge brach der Kontakt zu meinem Sohn seit Ostern 2020 völlig ab.

  3. Clara Ottilie Korn August 16, 2024 at 6:59 p.m.

    Diese Frau ist eine Katastrophe! Seien Sie vorsichtig! Wir sind betroffen und kennen weitere Betroffene. Einziger Kommentar: „Horror- Frau“! Nimmt keine Interessen des Kindes war, sondern ist Kompagnon der Richterin/des Richters , Kinder fühlen sich von ihr erniedrigt. Das Gegenteil dessen, was sie als Aufgabe erfüllen soll. ihre Haltung ist patriarchalisch – autoritär 19. Jahrhundert, Der Staat soll die Macht über die Kinder übernehmen, die Eltern sind ein Nichts, haben nichts zu sagen . DDR pur! Potsdam halt. Es formiert sich derzeit eine Eltern Initiative, um diese Frau ihres Amts zu entheben.

  4. Victoria Adam März 4, 2026 at 1:16 p.m.

    Meine Erfahrungen mit Frau Seidemann-Krane als Verfahrensbeistand waren leider äußerst problematisch.

    In meinem Verfahren entstand sehr deutlich der Eindruck, dass sie keine wirklich neutrale Rolle zwischen den Eltern eingenommen hat. Statt die Interessen und Wünsche der Kinder sorgfältig und unabhängig zu ermitteln, hatte ich häufig das Gefühl, dass eine bestimmte elterliche Perspektive deutlich stärker berücksichtigt wurde, während andere Sichtweisen kaum Beachtung fanden.

    Besonders besorgniserregend war für mich, dass meine Kinder wiederholt geäußert haben, sich in Gesprächen mit ihr nicht frei zu fühlen. Sie hatten teilweise den Eindruck, dass ihre Aussagen oder Wünsche nicht so wiedergegeben wurden, wie sie diese gemeint hatten. Dadurch ist ein deutlicher Vertrauensverlust entstanden.

    Darüber hinaus empfand ich das Auftreten von Frau Seidemann-Krane häufig als sehr dominierend und wenig offen für andere Perspektiven. In mehreren Situationen hatte ich den Eindruck, dass sie stark in familiäre Entscheidungen eingreifen möchte, anstatt sich auf ihre eigentliche Aufgabe zu beschränken – nämlich die Interessen der Kinder neutral zu vertreten.

    Gerade in hochsensiblen familiengerichtlichen Verfahren halte ich eine wirklich unabhängige, respektvolle und kindzentrierte Arbeit des Verfahrensbeistands für entscheidend. Aus meiner persönlichen Erfahrung konnte ich diese Neutralität in unserem Verfahren leider nicht erkennen.

    Aus diesem Grund wünsche ich mir für meine Kinder eine andere, wirklich unabhängige Vertretung ihrer Interessen.

  5. Betroffener April 22, 2026 at 10:45 a.m.

    Meine Erfahrung: Frau Seidemann-Krane arbeitet nicht alleine. Sie betreibt ein recht unübersichtliches Firmengeflecht zusammen mit ihrem Sohn Jannis. Wer dort welche Funktion ausübt und welche Rechtsform existiert, habe ich längst aufgegeben zu verstehen. Alles komplett intransparent. Diese Firmen teilen sich zwei kleine Wohnungen in Potsdam. Beide Wohnungen sind eigentlich für die Dienstleistung dieser Firmen überhaupt nicht geeignet. Es gibt keine geschützten Räume, nichts, was auch nur annähernd den Vorschriften entspricht. Tina ist übrigens auch nicht der richtige Vorname von Frau Seidemann-Krane, sondern nur ein Spitzname. Bei mir tauchte dennoch nur dieser Spitzname auf sämtlichen offiziellen Dokumenten auf. Aus meiner Sicht werden dabei Aufgaben und Interessen vermischt, die eigentlich getrennt werden sollten.

    Alle meine Interaktionsbeobachtungen fanden dann in den Durchgangszimmern statt. Während der Interaktionsbeobachtung platzte bei mir eine der vielen dort tätigen Frauen rein und störte, sprach mein Kind an, das ich damals nur eine Stunde die Woche sehen durfte. Ich hatte auch den Eindruck, dass die Dame bewusst störte. Sie grinste und schaute mich an, versuchte, mich und mein Kind in ein Gespräch zu verwickeln. Habe darauf nicht reagiert und weiter mit meinem Kind gespielt, das sie dann auch ignorierte. Irgendwann ging sie. Ich kann auch jedem dringend raten, nicht auf Provokation zu reagieren und nicht auf deren Spiel einzusteigen. Man kann nur verlieren. Sagst du etwas gegen die vielen Schikanen, sendet die Truppe sofort negative Berichte über dich an das Jugendamt und Gericht. Es wurde mir auch ständig unter die Nase gerieben, dass die dort alles machen können, was sie wollen. Deshalb mein dringender Rat an alle Eltern: Lasst euch nicht provozieren, egal wie eklig die sich dort verhalten. Nicht zurückschreien, nicht auf Anschuldigungen eingehen, wenn sie euch Beratung andrehen, fragt nach, was es kostet, alles immer schriftlich protokollieren. Wenn sie versuchen, auf euer Kind loszugehen, ihm auf die Toilette zu folgen oder es anzufassen, weil es so süß ist, einfach dazwischenstellen und nicht bewegen. Die Räume sind so klein, die können nicht an euch vorbei. Mein Kind ist vor denen weggelaufen, wenn die es versucht haben, ihm nahezukommen. Es hat recht schnell gemerkt, warum ich mich dazwischen stelle, musste nichts sagen. Kinder sind nicht doof, wenn ihr euch dazwischenstellt, merken eure Kleinen sofort: Diese fremde Person darf nicht zu mir und läuft vor denen weg. Irgendwann haben die es aufgegeben. Vielleicht hat auch geholfen, dass ich nicht sonderlich schön bin, nicht wie ein Supermodel aussehe und nicht mehr in meinen schönsten Klamotten dorthin ging.

    Bei mir haben die das gemacht: Beratungshilfen anzudrehen, versucht, mein Kind anzufassen, z. B. versuchten sie es als Hilfe beim Anziehen anzudrehen, dem Kind auf die Toilette zu folgen usw. Während der Interaktionsbeobachtung bzw. Spielstunden mit dem Kind, mich in Gespräche zu verwickeln, also davon abzuhalten, mich mit dem eigenen Kind zu beschäftigen; vermeintliche Probleme, die die Damen entdeckt haben wollen, wurden gezielt erst nach einer Woche oder zwei angesprochen, also wenn man „Missverständnisse“ mit dem anderen Elternteil nicht mehr klären konnte, so haben sie Nichtigkeiten immens aufgebauscht.

    Was geholfen hat, war: sich vor das Kind zu stellen, damit sie es nicht anfassen konnten, sowie konsequentes Ignorieren und sachlich darauf hinzuweisen, dass das Kind weder deren Hilfe beim Anziehen braucht noch beim Auf-die-Toilette-Gehen.

    Gegen das Aufdrängen von Beratungen beim Sohn Jannis: Ich habe einfach einen Termin beim Psychiater gemacht und denen jedes Mal gesagt, dass ich schon Hilfe bekomme vom Psychiater, der approbiert ist. Den Jannis habe ich auf sein „Psychologen“-Studium angesprochen, bis er zugegeben hat, er sei doch kein Psychologe. Habe ihn allerdings dadurch auch gegen mich aufgebracht. Also war das nicht hilfreich.

    Ort und Zeitpunkt haben sie mir immer extrem kurzfristig mitgeteilt, ich wusste nie, in welcher Wohnung die Termine stattfinden. Uhrzeiten haben sie komplett willkürlich verlegt und auch ausfallen lassen, ohne vorher Bescheid zu sagen. Bin trotzdem hingegangen zu den Zeiten, die in der schriftlichen Vereinbarung standen, damit sie mir nicht unterstellen können, ich würde nicht kommen. Habe das auch dokumentiert, dass ich anwesend und pünktlich war. Mir wurde die Tür auch öfters nicht aufgemacht, weil vor Ort niemand da war oder andere Besprechungen in den Räumlichkeiten stattfanden. Es gab ständig wechselnde Personen, vorgestellt haben sich diese so gut wie nie. Es waren mal zwei, manchmal drei fremde Personen anwesend. Über deren Ausbildung wurde ich angelogen: Eine Dame gab sich z. B. als Erzieherin aus, Sohn Jannis als Psychologe. Beides stellte sich als nicht wahr heraus. Misstrauisch wurde ich durch deren Verhalten, was weder zu einer Erzieherin passte noch zu einem Psychologen. In diesen Vereinbarungen, die ich unterschreiben musste, stand auch, dass alles auf Deutsch sein muss. Mitgebrachtes Spielzeug, das Englisch enthielt, wurde mir dann weggenommen und erst nach langen Diskussionen wiedergegeben. Problem ist aber, dass so gut wie jedes Spielzeug z. B. Bedienungsanleitungen auf Englisch und anderen Sprachen enthält. Also wenn man dem eigenen Kind Spielzeug mitbringt, lasst am besten die Bedienungsanleitung weg. Die versuchen, aus jeder Mücke einen Elefanten zu machen; also wenn ihr Spielzeug mitbringt, höllisch aufpassen, dass nirgendwo Fremdsprachen darauf sind.

    Ein anderer Punkt war auch, dass sie meine privaten Sachen und die meines Kindes durchsuchten und sich daran bedienten. Spielzeug, was ich mitgebracht hatte, aber auch mehrfach meine private Post, die an meine alte Adresse falsch zugestellt wurde. Wie sie an meine Post kamen, frage ich mich bis heute. Darüber haben sie mir verschiedene Versionen erzählt. Darunter auch, mein Ex-Partner hätte sie ihnen einfach gegeben, was ich aber stark bezweifle, weil sie ständig nur Negatives über den anderen Elternteil erzählt haben. Sie haben teilweise so stark übertrieben, dass ich den Eindruck habe, dass sie gezielt versuchen, Zwist zwischen uns Eltern zu erzeugen. Die Damen versuchten auch sehr stark, sich in mein Leben einzumischen und mir meine Post erklären als Beratungsdienstleistung aufzuzwingen, was ich abgelehnt habe.

    Der Bericht von Seidemann-Krane zu mir sah dann am Ende so aus: Zwischen mir und meinem Kind alles perfekt, könnte nicht besser sein, aber die „Leistung“ durch die Firma Now! muss unbedingt verlängert werden, weil wir Eltern angeblich zu viel streiten. Der Punkt ist: Wir wurden gezwungen, unsere Kommunikation einzustellen und nur durch Seidemann-Krane und deren Firmennetzwerk zu kommunizieren. Mir wurde etwas gesagt, dem anderen Elternteil etwas anderes. Am Ende meldete Frau Seidemann-Krane dem Gericht und dem Jugendamt, dass der Streit zwischen uns so groß sei, dass sie unbedingt den Auftrag verlängern muss.

    So hat Now! uns Eltern gezwungen, die Kommunikation über sie zu führen: Nachdem sie vom Jugendamt den Auftrag bekam, unterbanden die Mitarbeiter von Now! als Erstes die Kommunikation zwischen uns Eltern. Mir wurde gedroht, das Jugendamt zu informieren und mangelnde Kooperation zu melden, wenn ich nicht mitmache. Von Beratungsgesprächen, die wir Eltern eigentlich gemeinsam machen wollten, wurde der andere Elternteil ohne Begründung ausgeladen. Im Nachhinein denke ich mir, dass Absicht dahinter steckte. Bei gemeinsamen Elterngesprächen hätte Now! nicht behaupten können, wir wären hochstrittig. Ich wünschte, ich hätte das damals gewusst.

    Dann fingen die Mitarbeiter an, viele WhatsApp-Kanäle aufzumachen, und jeder schickte noch zusätzlich Mails. Ein komplettes Wirrwarr. Sie kommunizierten alleine mit mir über mindestens fünf Kanäle. Mit dem anderen Elternteil vermutlich genauso. Eine einzelne Mitarbeiterin erstellte sogar zwei verschiedene WhatsApp-Kanäle mit mir. Ich hatte nicht den Eindruck, dass sie überhaupt in der Lage war, zu merken, wie wirr und unprofessionell das ist. Sie konnte auch die vielen WhatsApp-Kanäle, die sie mit den Eltern führte, nicht auseinanderhalten und nicht mehr unterscheiden, wer wer ist. Allein die Aussagen der verschiedenen Now!-Mitarbeiter zu entwirren und zusätzlich die des aufdringlichen Sohnes von Frau Seidemann-Krane, Herrn Jannis Seidemann kostete mich immens viel Zeit und Nerven. Sie kommunizieren intern nicht miteinander, jeder sagte mir etwas anderes.

    Wenn der andere Elternteil den Umgang absagte, wurde mir das nicht mitgeteilt. Stattdessen wurde ich mehrfach in die Geschäftsräume gelockt mit dem falschen Versprechen, ich würde mein Kind sehen. Statt mein Kind zu sehen, musste ich dann aber Zwangsberatung über mich ergehen lassen. Zu gehen habe ich mich nicht getraut, weil ich Angst hatte, dass sie mir unkooperatives Verhalten unterstellen. Eine absolute Zumutung.

    Zusätzlich kam hinzu, dass der Sohn von Seidemann-Krane, Herr Jannis Seidemann, enorm aufdringlich war und mir seine eigene Beratungsleistung aufdrängte, natürlich ohne klar zu sagen, wann, wo, zu welcher Firma er genau gehört und wie viel es kostet. Das ganze Firmennetzwerk ist extrem intransparent. Außerdem tritt er sogar im Fernsehen als Psychologe auf, obwohl er das nicht ist.

    Wochenend- oder Nach-Feierabend-Termine werden mir nicht angeboten, nur Termine mitten am Tag. So blieb mir nur die Wahl, meine Tätigkeit vorübergehend aufzugeben oder das Kind nicht zu sehen. Ich wurde durch das Jugendamt auch zu monatelangen Wartezeiten gezwungen, angeblich sei die Firma Now! so dermaßen einzigartig, dass nur sie sich mit Hochstrittigkeit auskennt und kein anderer Träger beauftragt werden kann. Meine Erfahrung ist aber, sie beachten nicht einmal Mindeststandards, die Eltern in einem Eltern-im-Blick-Kurs lernen, kennen sich null in dem Gebiet aus. Hochstrittig waren wir Eltern auch nie, wurde uns zu Unrecht aufgestempelt.

    Bei der Rechnung des Gutachtens im fünfstelligen Bereich habe ich außerdem Personen und Zeiten darauf, die nachweislich nicht stimmen. Versuche auch dagegen vorzugehen. Bei 2 € pro Minute kommt da einiges zusammen.

    Seidemann-Krane, ihre Familie und ihre Firmen machen irgendwie alles im Familienrecht: Erstellen von Erziehungsfähigkeitsgutachten, stellen Verfahrensbeistand, Umgangsorganisation, Umgangsbegleitung, irgendwelche Beratung, angeblich spezialisiert auf Hochstrittigkeit und psychische Erkrankung, was sie dazu befähigt und welche Qualifikation sie haben, war nicht rauszufinden, wie die persönlichen Verflechtungen sind auch nicht. Transparenz sieht anders aus.

  6. Betroffener April 22, 2026 at 10:55 a.m.

    Ich meinte den bekannten Kinder-im-Blick-Kurs nicht Eltern-im-Blick

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