Die 5 größten Fehler im Umgang mit dem Jugendamt – und wie Sie sie vermeiden

Der Kontakt mit dem Jugendamt löst bei vielen Eltern Stress aus. Unsicherheit, Angst um das eigene Kind und juristischer Druck führen schnell dazu, dass ausgerechnet in den wichtigsten Momenten falsche Entscheidungen getroffen werden. Diese Fehler entstehen selten aus böser Absicht – sondern aus Überforderung und fehlender Vorbereitung.

Die gute Nachricht:
Viele Probleme lassen sich vermeiden, wenn man weiß, worauf es ankommt.

Im Folgenden lernen Sie die 5 häufigsten Fehler kennen – und wie Sie sie vermeiden.

Continue reading „Die 5 größten Fehler im Umgang mit dem Jugendamt – und wie Sie sie vermeiden“

Jugendamt Oberbergischer Kreis

Infos und Erfahrungen mit dem Jugendamt Oberbergischer Kreis

Das Jugendamt Oberbergischer Kreis und alle wichtigen Informationen über das Jugendamt in Oberbergischer Kreis

Es gibt in 51643 Gummersbach 2 unterschiedliche Jugendämter: das Jugendamt der Stadt Gummersbach sowie das Jugendamt des Oberbergischen Kreises, ebenfalls 51643 Oberbergischer Kreis.

Aufgaben Jugendamt Oberbergischer Kreis

Die Aufgaben des Jugendamtes Oberbergischer Kreis sind im Sozialgesetzbuch (SGB) achtes Buch (VIII) -Kinder- und Jugendhilfe- geregelt. Jeder Landkreis und jede kreisfreie Stadt hat demnach ein Jugendamt als Abteilung der Kommunalverwaltung einzurichten.

Die Aufgaben des Jugendamtes Oberbergischer Kreis sind unter anderem:


Mit diesem vielfältigen Aufgabenbereich gibt es für das Jugendamt natürlich ein Dilemma. Denn einerseits soll das Jugendamt Oberbergischer Kreis die Eltern vertrauensvoll beraten. Für eine gute Beratung ist aber normalerweise eine Vertrauensbasis erforderlich.
Das Jugendamt ist gleichzeitig auch verpflichtet bei Familiengerichtlichen Verfahren mitzuwirken und dort Bericht zu erstatten und kann hinterher sogar die Vormundschaft übernehmen oder die Kinder in Obhut nehmen.
Häufig ist es für das Jugendamt natürlich einfacher Kinder in Obhut zu nehmen als den Eltern Beratung und Unterstützung anzubieten. Es kann grundsätzlich auch nicht ausgeschlossen werden, das das Jugendamt seine Beratung missbraucht um Schaden anzurichten um dann hinterher die Kinder in Obhut zu nehmen und als Retter in der Not dazustehen.
Eine repräsentative Umfrage zur Lage im Familienrecht in Deutschland kommt deswegen warscheinlich auch nicht zufällig zu dem vernichtenden Urteil das 3 von 4 Betroffenen mit dem Jugendamt unzufrieden sind.

Das Dilemma des Jugendamtes Oberbergischer Kreis

Wenn Jugendämter ihrer Beratungs- und Unterstützungspflicht nachkommen würden, dann wären Inobhutnahmen deutlich seltener. Mittlerweile ist es aber so das die Inobhutnahmen ein Level erreicht haben, das zumindest der Verdacht besteht das das Jugendamt entweder nicht gewillt oder eben nicht in der Lage ist, seiner primären Aufgabe dahingehend nachzukommen dem Kind sein Grundrecht aus Artikel 6 auf Erziehung durch die eigenen Eltern zu gewährleisten. Und wenn man sich anschaut was die Fremdunterbringen kosten, dann muss man sich ja auch mal fragen, wer davon profitiert. Das sind dann in der Regel die gleichen Organisationen die das Jugendamt im Jugendhilfeausschuss beraten.

Wer kontrolliert eigentlich das Jugendamt?

Da das Jugendamt Teil der Kommunalverwaltung ist, wird das Jugendamt durch die Verwaltung kontrolliert. Oberster Verantwortlicher ist dann der Chef der Verwaltung also der jeweilige Bürgermeister / Oberbürgermeister bzw. der entsprechende Landrat. Desweiteren werden die Angebote und Maßnahmen der Jugendhilfe im sogenannten Jugendhilfeausschuss (als Teil des Jugendamtes)besprochen. Hier werden auch entsprechende Gelder an die Beratungsorganisationen "verteilt". Das perfide hierbei ist das in diesen Ausschüssen oftmals sehr viele Organisationen aus der Helferindustrie beratend tätig sind und die lokalen Politiker dahingehend beraten können, ihnen die entsprechenden lukrativen Aufträge zukommen zu lassen. Das Kind steht hier nach unserer Meinung nicht im Mittelpunkt. Es besteht hier zudem die Möglichkeit der Korruption, weil Politiker häufig mit entsprechenden Posten in der Helferindustrie entschädigt werden. Deswegen ist einer unserer Reformvorschlägen auch, das die Kommunalverwaltungen offen legen müssen, an wen das Geld aus der Jugendhilfe fliesst. Da es keine übergeordnete neutrale Kontrollinstanz der deutschen Jugendämter gibt, wollen wir im Sinne unseres journalistischen Auftrags über das Jugendamt Oberbergischer Kreis berichten.

Jugendamt Oberbergischer Kreis unter Beobachtung

Hierzu werden wir uns unter anderem mit kritischen Fragen an das Jugendamt Oberbergischer Kreis wenden und werden auch (mögliche) Interessenkonflikte aufzeigen.
Wir werden selbstverständlich gerne auch über die positiven Dinge des Jugendamtes Oberbergischer Kreis berichten, da wir sachlich bleiben wollen.
Aber zur Sachlichkeit gehört es eben auch das Fehler ebenfalls angesprochen werden und das Jugendamt Oberbergischer Kreis selber schaut, wo es besser werden kann.
Wir laden das Jugendamt Oberbergischer Kreis daher ein, sich konstruktiv mit der Kritik auseinanderzusetzen.

Desweiteren bieten wir mit unserer Plattform insbesondere betroffenen Eltern eine Möglichkeit, über ihre Erfahrungen mit dem Jugendamt Oberbergischer Kreis zu berichten.
Mit dieser Vorgehensweise wollen wir die Transparenz über die Arbeit des Jugendamtes Oberbergischer Kreis erhöhen und zudem erreichen das jetzt und zukünftig die Interessen des Kindes mehr in den Mittelpunkt der Arbeit des Jugendamtes gestellt werden.

 

Jugendamt Mittelsachsen

Infos und Erfahrungen mit dem Jugendamt Mittelsachsen

Hauptstelle:
Jugendamt Mittelsachsen-Freiberg
Frauensteiner Straße 43
09599 Freiberg

Außenstelle Mittweida:
Jugendamt Mittelsachsen-Mittweida
Am Landratsamt 3
09648 Mittweida

Außenstelle Döbeln
Jugendamt Mittelsachsen-Döbeln
Straße des Friedens 20
04720 Döbeln

Das Jugendamt Mittelsachsen und alle wichtigen Informationen über das Jugendamt in Mittelsachsen
Continue reading „Jugendamt Mittelsachsen“

Jugendamt nicht fehlerfrei

Auch wenn das Jugendamt sich gerne als Institution sieht, die das Wohl der Kinder und Jugendlichen angeblich besser schützen kann als Eltern, zeigt die Vergangenheit, das das Jugendamt häufig nicht gewillt oder nicht in der Lage ist, das Wohl der Kinder zu schützen.

Auf dieser Seite möchten wir – ohne Anspruch auf Vollständigkeit- über Fälle informieren, in denen das Jugendamt versagt hat. Neben diesen vielen Fällen, die bekannt geworden sind, gibt es noch eine große Anzahl von Fällen in denen das Jugendamt sicher auch versagt hat, die aber nicht publik geworden sind

Auf dieser Seite möchten wir – ohne Anspruch auf Vollständigkeit- über Fälle informieren, in denen das Jugendamt versagt hat. Neben diesen vielen Fällen, die bekannt geworden sind, gibt es noch eine große Anzahl von Fällen, in denen das Jugendamt sicher auch versagt hat, die aber nicht publik geworden sind.

Wir fordern die Jugendämter und den Staat dazu auf, ihr Verhalten selbstkritisch zu reflektieren und damit ein Vorbild für Eltern zu sein. Liebe Jugendämter seien Sie ein Vorbild für Eltern und stellen Sie sich Ihrer Verantwortung. Setzen Sie sich mit Ihren Fehlern auseinander, damit Sie besser werden. Sie liebe Jugendämter suchen bei Eltern den Fehler, aber suchen Sie auch bei sich selbst den Fehler? Wenn ein Elternteil dem anderen Elternteil einen Vorwurf macht, so wird dieses von den Jugendämtern, Verfahrensbeiständen, Gutachtern und Gerichten regelmäßig als mangelnde Bindungstoleranz und fehlende Selbstreflektion gewertet. 

Sie liebe Jugendämter machen aber genau das, was Sie den Eltern vorwerfen. Wir möchten Sie dazu ermutigen, ein Vorbild für alle Menschen in diesem Land zu sein und sich mit Ihren eigenen Fehlern kritisch auseinanderzusetzen.

Liebe Leserinnen und Leser, wir fordern Sie auf, weitere Fälle zu benennen, in denen das Jugendamt versagt hat, um diese Liste zu ergänzen – und zwar so lange, bis die Jugendämter sich ihrer Verantwortung stellen.

2010 Toter Julian aus Delligsen: Jugendamt Holzminden hielt Stiefvater für ungefährlich

siehe auch:  https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/jugendamt-hielt-stiefvater-fur-ungefahrlich-6747817.html

https://www.abendblatt.de/region/norddeutschland/article107841769/Mordfall-Julian-Wir-haben-alles-getan.html
2010 Delligsen: Nach einer Trennung leben die 3 Kinder bei der Mutter und ihrem neuen (drogenabhängigen) Lebensgefährten. Hinweise des Vaters, dass die Kinder durch den drogenabhängigen Lebensgefährten einer Gefahr ausgesetzt sind, werden vom Jugendamt “überhört”. Die Folge: Während die Mutter mit einem der 3 Kinder im Krankenhaus ist, bringt der Lebensgefährte den kleinen Julian (5) um. Hätte das Jugendamt die Sorgen des Vaters ernst genommen, dann würde der kleine Julian heute wahrscheinlich noch leben und hätte gemeinsam mit seinen beiden kleineren Brüdern bei seinem Vater aufwachsen dürfen. Bis heute hat das Jugendamt keine Verantwortung für dieses Versagen übernommen. Im Gegenteil. Der Leiter des Jugendamtes Holzminden hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Ermittlungen gegen das Jugendamt wurden nicht eingeleitet.

2013 Jugendamt Hamburg: Die 3 jährige Yagmur wird über einen längeren Zeitraum schwer misshandelt und getötet.

Die 3 jährige Yagmur wurde von ihrer Mutter über einen langem Zeitraum misshandelt und schließlich ermordet und das obwohl das Jugendamt bzw. mehrere Jugendämter in dem Fall involviert waren und verschiedene Mitarbeiter die Vorwürfe bekannt waren und das Jugendamt der Familie helfen sollte. Das Jugendamt war scheinbar jedoch entweder nicht in der Lage oder nicht gewillt, der Familie die notwendigen Ressourcen zur Verfügung zu stellen, um die überforderten Eltern zu entlasten und den Tod des kleinen Mädchens zu verhindern. In einem 550 Seiten langen Abschlussbericht wurden unter anderem die individuellen Fehlleistungen des allgemeinen sozialen Dienstes aufgelistet. In dem Fall waren mehrere Jugendämter involviert, so das sich am Ende scheinbar niemand verantwortlich fühlte und der Tod der kleinen Yagmur nicht verhindert werden konnte. Der verantwortliche  Bezirksamtsleiter Andy Grote für das Bezirksamt Hamburg-Mitte wurde zwar zum Rücktritt aufgefordert, weil man ihn für die schlechte Organisation verantwortlich machte, aber geschadet hat es seiner Karriere nicht. 2016 wurde Grote Innen- und Sportsenator der Freien Hansestadt Hamburg.
Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Fall_Yağmur

2015 Berlin: Das Jugendamt hilft Dir nicht, es macht dein Leben kaputt

Eine weitere traurige Geschichte, bei der das Jugendamt mal wieder versagt hatte, konnten wir 2015 in der Bravo-Girl lesen. (Quelle: Bravo Girl Nr.1 / 02.12.2015 XXL Beauty Special) Unter der Überschrift “Mein traurigstes Weihnachten” schildert BRAVO GIRL wie schnell es kommt, das ein Kind ohne Vorwarnung vom Jugendamt in Obhut genommen und in ein Heim gesteckt wird.

In der Zeitschrift heisst es unter anderem “Linda muss das schönste Fest des Jahres allein verbringen. (…) Plötzlich stand das Jugendamt vor Lindas Schule und steckte sie ins Heim. Bis heute darf sie ihre Mama nicht sehen. Warum? Das sagt ihr niemand.”

BRAVO-GIRL berichtet darüber, wie das Leben von Linda von einer Minute auf die andere zerstört wurde

Der 16.Oktober 2015 ist ein ganz normaler Freitag, Linda hat Schule. Doch plötzlich bricht ein schrecklicher Albtraum über sie herein!. “In der Mittagspause brachte mich meine Lehrerin ins Sekretariat”, erinnert sich das Mädchen. “Auf einmal kam ein Mitarbeiter vom Jugendamt rein und sagte mir, das ich mit ihm gehen muss, in eine Wohngemeinschaft komme und meine Mutter nicht mehr sehen darf!”. Ein Schock für die Gymnasiastin! (…) Die 14-jährige wird regelrecht abgeführt und ins Heim gebracht. Seit dem verhängnisvollen Freitag muss sie in der Berliner Einrichtung des Jugendamtes leben und darf nicht nach Hause. Von außen sieht das schlichte Wohnhaus harmlos aus, doch für Linda ist es die Hölle auf Erden.

Die Mutter wird mit den Worten zitiert: „Mir wird vorgeworfen, das ich das Wohl meiner Kinder gefährde.“ Aber es gibt keine konkreten Anschuldigungen. Die Tochter bestätigte: „Meine Mutter hat mich nie geschlagen oder schlecht behandelt. Sie hat sich immer gut um mich und meinen kleinen Bruder gekümmert”

2018 Lügde: Pädokrimineller erhält Pflegekind

Grosses Aufsehen erregte in den Jahren 2018 – 2019 auch der Fall Lügde, bei dem unter Mitwirkung des Jugendamtes Hameln einem Pädokriminellen die Pflegschaft für ein Mädchen anvertraut wurde.
Das Kind wurde zuvor von seinder Mutter weggenommen, weil das Jugendamt das Wohl des Kindes im mütterlichen Haushalt gefährdet sah. Wäre das Kind bei seiner Mutter aufgewachsen und hätte die notwendige Unterstützung des Staates erhalten, würde das kleine Mädchen wahrscheinlich noch leben. Und obwohl das Jugendamt mehrfach Hinweise erhalten hatte, das der „Pflegevater“ ungeeignet sein, hat das Jugendamt das Kind lieber beim Pflegevater gelassen und damit zumindest moralisch eine große Mitschuld an dem, was der Pflegevater dem Kind angetan hatte.
Insgesamt wurden an mindestens 32 Kindern sexuelle Verbrechen verübt und das obgleich unter anderem das Jugendamt regelmäßig Hinweise auf die Täter erhalten hatte. Das Jugendamt war nicht in der Lage die Kinder zu schützen.

Das Versagen des Jugendamtes ist im Fall „Die Kinder von Lügde“ teilweise dokumentiert und kann regelmäßig in der ZDF Mediathek angeschaut werden.

Weitere Infos:

2019 Jugendamt Mannheim: Kleinkind wird von Pflegeeltern misshandelt

siehe auch: https://www.rnd.de/panorama/ich-war-genervt-und-wutend-und-panisch-pflegemutter-gesteht-totung-von-kleinkind-7BK4YB2SL66ATOEYHR7BCXAVPQ.html

Auch in einem Fall in Mannheim hat das Jugendamt ein Kind aus dem elterlichen Umfeld herausgenommen. Dieses soll nur stattfinden, wenn das Wohl des Kindes gefährdet ist und andere Maßnahmen, die Kindeswohlgefährdung abzuwenden nicht zum Erfolg führen. Kinder werden dann entweder in einer Wohngruppe untergebracht oder an Pflegeeltern vermittelt. (Siehe hierzu auch Kapitel “Pflegeeltern” ). Das es den Kindern dann tatsächlich besser geht, wenn sie bei Pflegeeltern untergebracht werden, ist keinesfalls sicher. Zumindest scheint das Jugendamt nicht zu erkennen, wenn Pflegeeltern überfordert sind. Auch leibliche Eltern können zwar manchmal überfordert sein, allerdings besteht bei leiblichen Eltern in der Regel eine größere Bindung zum (eigenen) Kind, die die Eltern eher davon abhält, dem Kind etwas anzutun. Wenn das Jugendamt Kinder an Pflegeeltern vermittelt, so hat es deren Eignung vorher und während der Betreuung zu überprüfen und trägt unserer Meinung dafür auch die Verantwortung, wenn es dort zu Misshandlungen kommt. So geschehen in dem Fall in Mannheim, in dem die Pflegeeltern das Kind mehrere Jahre misshandelt haben.

2022 Attendorn Jugendamt Kreis Olpe: 8 jähriges Kind jahrelang eingesperrt: Jugendamt ist Hinweisen nicht nachgegangen

siehe auch: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/fall-attendorn-jugendamt-olpe-gibt-defizit-bei-dokumentation-zu-18462679.html

Ein 8 jähriges Mädchen ist von seiner Mutter und seinen Großeltern in deren Haus festgehalten worden. Bereits 2020 und 2021 (und vielleicht auch schon vorher?) sind scheinbar diesbezügliche Hinweise beim Jugendamt eingegangen. Das Jugendamt im Kreis Olpe ist diesen Hinweisen jedoch scheinbar erst im Jahr 2022 nachgegangen, so das die Achtjährige erst am 23.September 2022 befreit werden konnte.