Timm Kreyer ist Verfahrensbeistand im Familienrecht in Hamburg und Umgebung
Timm Kreyer ist Verfahrensbeistand im Familienrecht in Hamburg und Umgebung und wird unter anderem von den dortigen/umliegenden Familiengerichten als Verfahrensbeistand nach § 158 FamFG bestellt.
Ein Verfahrensbeistand ist immer dann vom Familiengericht zu bestellen, wenn dieses für die Wahrnehmung der Interessen des Kindes erforderlich ist.
Adresse und Kontaktdaten Verfahrensbeistand Timm Kreyer
Timm Kreyer
Max-Brauer-Allee 52
22765 Hamburg
Telefon: 040 41358614
E-Mail: kreyer@kreyer-hamburg.de
Welche Aufgabe hat der Verfahrensbeistand?
Die Aufgabe des Verfahrensbeistandes besteht darin, das Interesse des Kindes festzustellen und im Gericht zur Geltung zu bringen. Der Verfahrensbeistand ist nicht gesetzlicher Vertreter des Kindes, ist aber gleichwohl Verfahrensbeteiligter im familiengerichtlichen Verfahren und kann als solcher z.b. ausdrücklich Rechtsmittel einlegen.
Was macht ein Verfahrensbeistand?
Wie der Verfahrensbeistand arbeitet ist nicht verbindlich vorgeschrieben. In der Regel nimmt der Verfahrensbeistand mit allen anderen Verfahrensbeteiligten (im Normalfall die Eltern) und dem Kind Kontakt auf und informiert sich was diese wollen. Darüberhinaus ist der Verfahrensbeistand auch bei der Anhörung des Kindes vor Gericht anwesend, da das Kind vom Gericht nicht ohne Verfahrensbeistand angehört werden darf.
Da der Verfahrensbeistand die Interessen des Kindes zum Ausdruck bringen soll, ist der Verfahrenbeistand auch bei den Gerichtsprozessen als Verfahrensbeteiligter zu laden.
Interessenkonflikt Verfahrensbeistand
Der Verfahrensbeistand bekommt in den meisten Fällen zusätzlich die Aufgabe übertragen, mit den Eltern Gespräche zu führen und an einer einvernehmlichen Regelung mitzuwirken. Dieses stellt an den Verfahrensbeistand hohe Anforderungen und ist verständlicherweise in den meisten Fällen sehr zeitintensiv und komplex da Eltern ja meistens nicht bei Gericht wären, wenn die Sache einfach wäre.
Da der Verfahrensbeistand pauschal vergütet wird, ist es für den Verfahrensbeistand lohnenswerter möglichst viele Fälle zu bearbeiten, anstatt sich viel Zeit für einzelne Fälle zu nehmen. Dadurch wird der Verfahrensbeistand in einen Konflikt gebracht. (Näheres hierzu unter https://www.vaterlos.eu/der-verfahrensbeistand-und-sein-interessenkonflikt/
Erfahrungsberichte Verfahrensbeistand Timm Kreyer
Am 27.07.2020 hat das OLG Celle rechtskräftig entschieden, das eine Kritik an Sachverständigen in familiengerichtlichen Verfahren zulässig ist, da die Berichterstattung im öffentlichen Interesse ist. Was für Sachverständige gilt, gilt dementsprechend auch für Verfahrensbeistände. Aus diesem Grund haben wir eine Liste mit Verfahrensbeiständen gestartet, in die wir auch den Verfahrensbeistand Timm Kreyer mit aufgenommen haben.
Die Landesbeauftragte für Datenschutz hat uns mit Schreiben vom 28.07.2021 ebenfalls bestätigt, das die Veröffentlichung der in Rede stehenden personenbezogenen Daten der Verfahrensbeistände der Wahrung eines berechtigten Interessess dient. Als berechtigtes Interesse kommt jedes wirtschaftliche, rechtliche und ideele Interesse in Betracht. Rechtliche Interessen umfassen insbesondere Grundrechte der Europäischen Union (GRC). Art. 11 Abs 1 GRC schützt die Meinungsfreiheit. Unsere Website https://kindimmittelpunkt.de/verfahrensbeistand dient der Verwirklichung des Rechts auf Meinungsfreiheit, da sie (unter anderem) den Austausch Betroffener in Verfahren, in denen die aufgelisteten Verfahrensbeistände beteiligt waren bzw. sind, ermöglicht.
Gerne können Sie Ihre Erfahrungen mit dem Verfahrensbeistand Timm Kreyer hier veröffentlichen.
- Welche Erfahrungen haben Sie mit Timm Kreyer gemacht?
- Was hat dieser Verfahrensbeistand Ihrer Ansicht nach besonders gut gemacht?
- Oder gibt es negative Erfahrungen mit der Arbeit dieses Verfahrensbeistandes?
Selbstverständlich laden wir auch den Verfahrenbeistand Timm Kreyer dazu ein, auf dieser Seite eigene Wünsche und Veränderungsvorschläge zu machen und sich an unseren Reformvorschlägen zu beteiligen. Dem Verfahrensbeistand steht es natürlich auch frei, sich zu etwaigen Kommentaren und Kritiken zu äussern.
Guten Tag,
Ich veröffentliche diesen Beitrag, weil ich als Vater eines schwerstkranken, nicht sprechfähigen Kindes keine andere Möglichkeit mehr sehe, auf die aktuelle Situation aufmerksam zu machen.
Es geht hier nicht um einen Elternkonflikt.
Es geht um das Leben und die Gesundheit meiner Tochter.
Meine Tochter Morena ist schwer erkrankt und kann sich nicht äußern. Sie ist vollständig darauf angewiesen, dass alle beteiligten Stellen – Jugendamt, Gericht und Verfahrensbeistand – ihre Situation korrekt erfassen und verantwortungsvoll handeln.
Genau das passiert aus meiner Sicht nicht.
Trotz mehrfacher Hinweise, medizinischer Dokumentation und akuter gesundheitlicher Vorfälle wird die Situation weiterhin als „Elternkonflikt“ behandelt. Das ist fachlich falsch und gefährlich.
Ich habe mich bereits an den Bürgermeister sowie weitere zuständige Stellen, wie Ministerium gewandt und den gesamten Sachverhalt detailliert dargestellt.
Besonders kritisch sehe ich die Rolle des Verfahrensbeistands, Herrn Tim Kreyer.
Aus meiner Sicht bestehen erhebliche Defizite in der Wahrnehmung seiner Aufgaben:
– Kein persönlicher Kontakt mit mir als Vater und tatsächliche Pflegeperson
– Kein Hausbesuch zur eigenen Einschätzung der Situation
– Keine Einbindung des Pflegedienstes, obwohl dieser täglich mit meiner Tochter arbeitet
– Die tatsächliche gesundheitliche Situation meiner Tochter wird aus meiner Sicht nicht ausreichend berücksichtigt
Besonders gravierend ist für mich Folgendes:
Nach meiner Wahrnehmung und anhand vorliegender Dokumentationen fanden wiederholt Gespräche und Abstimmungen statt, an denen der Verfahrensbeistand beteiligt war, gemeinsam mit der Kindesmutter, deren anwaltlicher Vertretung sowie teilweise unter Einbindung von Mitarbeitern des Jugendamtes – sowohl im gerichtlichen Kontext als auch außerhalb.
Ich selbst wurde in diese Gespräche nicht einbezogen.
Diese Vorgehensweise ist für mich nicht nachvollziehbar und wirft erhebliche Fragen hinsichtlich der Neutralität und der vollständigen Sachverhaltsaufklärung auf – insbesondere vor dem Hintergrund, dass ich als Vater und tatsächliche Pflegeperson meiner Tochter unmittelbar betroffen bin.
Meine Tochter ist nicht sprechfähig.
Das bedeutet, ihr Zustand kann nicht durch einfache Gespräche beurteilt werden, sondern ausschließlich über:
– medizinische Unterlagen
– Pflegedokumentation
– Gespräche mit den tatsächlich beteiligten Pflegepersonen
Trotzdem fand aus meiner Sicht keine ausreichende Auseinandersetzung mit diesen Grundlagen statt.
Parallel dazu hat sich der Gesundheitszustand meiner Tochter mehrfach verschlechtert.
Seit September 2025 kam es zu:
– mehreren stationären Krankenhausaufenthalten
– schweren Lungenentzündungen
– wiederholten Notaufnahmen
– akuten gesundheitlichen Krisen
Diese Ereignisse sind vollständig medizinisch dokumentiert.
Ich stelle zudem fest, dass meine Tochter regelmäßig in einem deutlich schlechteren Zustand bei mir ankommt. Diese Beobachtungen decken sich mit Pflegedokumentationen, Arztbriefe und meinen eigenen Erfahrungen während der Betreuung.
Gleichzeitig erhalte ich als Vater während meiner Umgangszeiten keine oder nur unvollständige bzw. widersprüchliche Informationen über:
– Medikation
– medizinische Veränderungen
– tatsächliche Versorgungssituation
Das führt dazu, dass ich in kritischen Situationen nicht sicher handeln kann.
Ich habe darüber hinaus Kenntnis erlangt, dass weitere Personen im Umfeld meiner Tochter eine Rolle spielen könnten, ohne dass für mich transparent ist, welchen Einfluss diese auf ihre Betreuung haben.
Da meine Tochter sich nicht äußern kann, ist diese fehlende Transparenz besonders problematisch.
Ich habe Strafanzeigen gegen Herr Tim Kreyer eingereicht und stehe hierzu im Austausch mit den zuständigen Stellen. Nach meinem Kenntnisstand wurden einzelne Sachverhalte bereits durch die Staatsanwaltschaft aufgegriffen und werden geprüft.
Mir geht es hierbei nicht um persönliche Angriffe.
Es geht um die zentrale Frage:
Ob ein schwer krankes, nicht sprechfähiges Kind in diesem Verfahren tatsächlich ausreichend geschützt wird.
Zusätzlich liegt ein sozialmedizinisches Gutachten vor, das bestätigt:
– einen hohen und komplexen Pflegebedarf
– potenziell lebensbedrohliche Situationen
– dass ich als Vater einen erheblichen Teil der Pflege selbst übernehme
– dass die Versorgung in meinem Haushalt strukturiert und fachgerecht erfolgt
Auch der eingesetzte Pflegedienst bestätigt, dass meine Tochter bei mir in einem stabilen und gut versorgten Zustand ist.
Trotzdem werden mir weiterhin wesentliche medizinische Informationen vorenthalten.
Aus meiner Sicht haben die bisherigen Abläufe sowie die Untätigkeit und fehlende professionelle Auseinandersetzung durch Herrn Timm Kreyer und das Jugendamt bereits zu erheblichen Nachteilen für meine Tochter geführt und ihre gesundheitliche Situation spürbar verschlechtert.
Josip Rasic