Birgitta Steffe

Birgitta Steffe ist Verfahrensbeistand im Familienrecht in Solingen und Umgebung

Birgitta Steffe ist Verfahrensbeistand im Familienrecht in Solingen und Umgebung und wird unter anderem von den dortigen/umliegenden Familiengerichten als Verfahrensbeistand nach § 158 FamFG bestellt.

Ein Verfahrensbeistand ist immer dann vom Familiengericht zu bestellen, wenn dieses für die Wahrnehmung der Interessen des Kindes erforderlich ist.

Adresse und Kontaktdaten Verfahrensbeistand Birgitta Steffe

 

Birgitta Steffe
Postfach 180204
42627 Solingen

Telefon:
E-Mail:

Welche Aufgabe hat der Verfahrensbeistand?

Die Aufgabe des Verfahrensbeistandes besteht darin, das Interesse des Kindes festzustellen und im Gericht zur Geltung zu bringen. Der Verfahrensbeistand ist nicht gesetzlicher Vertreter des Kindes, ist aber gleichwohl Verfahrensbeteiligter im familiengerichtlichen Verfahren und kann als solcher z.b. ausdrücklich Rechtsmittel einlegen.

Was macht ein Verfahrensbeistand?

Wie der Verfahrensbeistand arbeitet ist nicht verbindlich vorgeschrieben. In der Regel nimmt der Verfahrensbeistand mit allen anderen Verfahrensbeteiligten (im Normalfall die Eltern) und dem Kind Kontakt auf und informiert sich was diese wollen. Darüberhinaus ist der Verfahrensbeistand auch bei der Anhörung des Kindes vor Gericht anwesend, da das Kind vom Gericht nicht ohne Verfahrensbeistand angehört werden darf.

Da der Verfahrensbeistand die Interessen des Kindes zum Ausdruck bringen soll, ist der Verfahrenbeistand auch bei den Gerichtsprozessen als Verfahrensbeteiligter zu laden.

Interessenkonflikt Verfahrensbeistand

Der Verfahrensbeistand bekommt in den meisten Fällen zusätzlich die Aufgabe übertragen, mit den Eltern Gespräche zu führen und an einer einvernehmlichen Regelung mitzuwirken. Dieses stellt an den Verfahrensbeistand hohe Anforderungen und ist verständlicherweise in den meisten Fällen sehr zeitintensiv und komplex da Eltern ja meistens nicht bei Gericht wären, wenn die Sache einfach wäre.

Da der Verfahrensbeistand pauschal vergütet wird, ist es für den Verfahrensbeistand lohnenswerter möglichst viele Fälle zu bearbeiten, anstatt sich viel Zeit für einzelne Fälle zu nehmen. Dadurch wird der Verfahrensbeistand in einen Konflikt gebracht. (Näheres hierzu unter https://www.vaterlos.eu/der-verfahrensbeistand-und-sein-interessenkonflikt/

Erfahrungsberichte Verfahrensbeistand Birgitta Steffe

Am 27.07.2020 hat das OLG Celle rechtskräftig entschieden, das eine Kritik an Sachverständigen in familiengerichtlichen Verfahren zulässig ist, da die Berichterstattung im öffentlichen Interesse ist. Was für Sachverständige gilt, gilt dementsprechend auch für Verfahrensbeistände. Aus diesem Grund haben wir eine Liste mit Verfahrensbeiständen gestartet, in die wir auch den Verfahrensbeistand Birgitta Steffe mit aufgenommen haben.
Die Landesbeauftragte für Datenschutz hat uns mit Schreiben vom 28.07.2021 ebenfalls bestätigt, das die Veröffentlichung der in Rede stehenden personenbezogenen Daten der Verfahrensbeistände der Wahrung eines berechtigten Interessess dient. Als berechtigtes Interesse kommt jedes wirtschaftliche, rechtliche und ideele Interesse in Betracht. Rechtliche Interessen umfassen insbesondere Grundrechte der Europäischen Union (GRC). Art. 11 Abs 1 GRC schützt die Meinungsfreiheit. Unsere Website https://kindimmittelpunkt.de/verfahrensbeistand dient der Verwirklichung des Rechts auf Meinungsfreiheit, da sie (unter anderem) den Austausch Betroffener in Verfahren, in denen die aufgelisteten Verfahrensbeistände beteiligt waren bzw. sind, ermöglicht.

Gerne können Sie Ihre Erfahrungen mit dem Verfahrensbeistand Birgitta Steffe hier veröffentlichen.

  • Welche Erfahrungen haben Sie mit  Birgitta Steffe gemacht?
  • Was hat dieser Verfahrensbeistand Ihrer Ansicht nach besonders gut gemacht?
  • Oder gibt es negative Erfahrungen mit der Arbeit dieses Verfahrensbeistandes?

Selbstverständlich laden wir auch den Verfahrenbeistand Birgitta Steffe dazu ein, auf dieser Seite eigene Wünsche und Veränderungsvorschläge zu machen und sich an unseren Reformvorschlägen zu beteiligen. Dem Verfahrensbeistand steht es natürlich auch frei, sich zu etwaigen Kommentaren und Kritiken zu äussern.

Vorbereitung Anhörungstermin

In Ihrem Verfahren wurde ein Verfahrensbeistand bestellt und Sie möchten sich auf den Termin mit  Birgitta Steffe vorbereiten? Gerne können wir Sie auf diese Anhörung vorbereiten und Ihnen wichtige Fragen beantworten. Nehmen Sie dafür ganz bequem über unser Kontaktformular Kontakt mit uns auf.

4 thoughts on “Birgitta Steffe

  1. PM Oktober 19, 2021 at 5:48 pm

    Frau Birgitta Steffe wurde im Rahmen eines Sorgerechtsstreit mit meiner Ex-Frau wegen der Frage nach der Übertragung des Aufenthaltesbestimmungsrechts (ABR) vom Amtsgericht Düsseldorf bestellt.
    Hintergrund dieses Streits ist die Tatsache, dass meine Ex-Frau im April 2019 in einer Nacht-und Nebelaktion mit unserem gemeinsamen damals 7-jährigen Sohn ca. 300KM in eine Kleinstadt im Norden weit weg verzog und damit eine Kindesentziehung vorlag. Daraufhin beantragte ich das ABR vor dem Amtsgericht Düsseldorf.
    Es manifestierte sich leider eine unschöne Dynamik mit unzähligen Lügen, Manipulationen meines Sohnes und vielen Beleidigungen.

    Während von Anfang an das Jugendamt Düsseldorf, welches ich in dem Kontext lobend erwähnen möchte, um eine einvernehmliche Lösung für beide Seiten bemüht war und klar die Position vertrat, dass hier eine Kindesentziehung seitens der Kindesmutter ohne nachvollziehbaren Grund vorlag, zeigte sich der Verfahrensbeistand Frau Steffe von Anfang an parteiisch in Richtung der Kindesmutter.

    Dabei ist nur kurz anzumerken, dass unsere Ehe aufgrund einer Affäre von mir auseinander gebrochen ist. Das ist auf jeden Fall unschön und ich bereue es, dass ich nicht vorher die Beziehung beendet habe. Aber es rechtfertigt keine abrupte Kindesentziehung mit einer mehr-wöchigen Kontaktsperre unter Angabe falscher Behauptungen, die ich ggü. meiner Ex-Frau getätigt hätte (u.a. Gewaltandrohung), welche bis heute nicht bewiesen werden konnte und auch vom Gericht klar verneint wurde.
    Frau Steffe führte drei Gespräche mit meinem Sohn. Dabei erwähnte mein Sohn jedes Mal, dass er bei seinem Vater in Düsseldorf verbleiben möchte. Dies hat mir Frau Steffe zusammenfassend nach jedem Gespräch mitgeteilt und formulierte es auch mehr oder weniger so in ihrer Stellungnahme.
    Gleichzeitig wurde vom Amtsgericht Düsseldorf durch eine offensichtlich völlig überforderte Richterin ein Familienpsychologisches Gutachten in Auftrag gegeben, welches sich über 4 Monate (!) hinzog und mittels eines weiteren Ergänzungsgutachtens aufgrund diverser bewiesener Defizite im Erstgutachten um 2 Monate verlängert wurde.
    Das Resümee: Mein Sohn bekundete einen nach psychologischen Kriterien „vollwertigen“ Willen beim Kindesvater in Düsseldorf zu bleiben.
    Nach Bekanntwerden des Gutachtens bei allen Verfahrensbeteiligten, wollte meine Ex-Frau unter keinen Umständen das Ergebnis akzeptieren und lief sodann zum ortsansässigen Jugendamt (Cloppenburg) mit meinem Sohn und ließ ihn unter Zwang und Anwesenheit des Großvaters (!!) aussagen, dass er doch von mir manipuliert wurde und er gelogen hätte, dass er bei mir leben wolle.
    Nach dieser Aussage veranlasste das Jugendamt Cloppenburg (ohne weitere Überprüfung) eine Gefährdungsanzeige nach 1666, BGB gegen mich und forderte bis zur Urteilsverkündung einen Umgangssauschluss.
    In einem darauf folgenden Gespräch des Verfahrensbeistands Frau Steffe mit meinem Sohn, bestätigte sie unverfroren, dass ich meinen Sohn trotz eines nur 2-wöchigem Umgangs und trotz des eindeutigen Ergebnisses des Familienpsychologischen Gutachtens und der Empfehlung des Jugendamts Düsseldorf das ABR auf mich zu übertragen, dass ich meinen Sohn manipuliert hätte. Dass mein Sohn in den darauf zurückliegenden Wochen durch meine Ex-Frau und der Familie regelrecht „bearbeitet“ wurde, diese Aussage zu tätigen, hat der Verfahrensbeistand selbstverständlich nicht erkannt bzw. erkennen wollen.

    Der rechtliche Ausgang war damit determiniert: Die überforderte Richterin folgte der Empfehlung des Verfahrensbeistands und ignorierte das Ergebnis des Ergänzungsgutachtens und die Empfehlung des verantwortlichen Jugendamts Düsseldorf und übertrug das ABR auf meine maximal bindungsintolerante Ex-Frau.

    Was bleibt? Ein mehr als bitterer Nachgeschmack eines inkompetenten Verfahrensbeistands auf der Suche nach einem moralischen „Täter“ statt der Widmung der Interessen und des Willens des Kindes. Es lag zu keiner Zeit der Versuch einer Streitschlichtung bzw. einer Vermittlung seitens von Frau Steffe vor.
    Vielmehr wurden nahezu stoisch kurze Gespräche mit meinem Sohn geführt und sich eine eigene Meinung gebildet, die weder nach psychologischen noch pädagogischen Gesichtspunkten verifziert werden konnte.
    Ich kann resümierend, und dies bestätigten mir zwei Anwälte, vor diesem voreingenommenen Verfahrensbeistand, der dafür bekannt ist, warnen.
    Das deutsche Familienrecht schreit nahezu nach notwendigen und schnellen Reformen in ihren unterschiedlichen Facetten (vom Verfahrensbeistand über eine psychologische zusätzliche Schulung von Familienrichtern bis hin zur Reformierung der Gutachter-Fließband-Industrie), da ansonsten in Zukunft durch solche Entscheidungen Kinder zu Spielbällen von frustrierten bzw. rachesüchtigen Partnern werden können.
    Ein Schutz des Kindeswohls sieht anders aus!

  2. Andy Oktober 22, 2021 at 7:22 pm

    Wie hieß denn die Richterin? Habe eine ganz ähnliche Geschichte zu erzählen.

    • anonymus November 26, 2021 at 10:14 am

      Hi Andy,

      darf ich Deine „Geschichte“ dazu hören? Gerne auch per PN (privat), wenn Du möchtest!

      VG

  3. PM Oktober 30, 2021 at 10:54 pm

    Die Richterin hieß Korr! VG

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